🔥 Meine Motivation
Worum geht's? Warum hast du manchmal richtig Bock auf etwas – und ein anderes Mal gar keine Lust? Hier geht's darum, wie man sich selbst motiviert und wie man andere mitreißt.
Was sorgt für Motivation?
Ein paar Ideen, die dafür sorgen, dass sich alle in der Gruppe gerne einbringen:
- Setzt euch Ziele, die ihr wirklich schaffen könnt – dann gibt es echte Erfolgserlebnisse
- Überlegt euch kleine, konkrete Schritte – das macht die Aufgabe leichter und gibt Sicherheit
- Zusammen im Team zu arbeiten macht mehr Spaß, als allein vor einer Aufgabe zu sitzen
- Auch kleine Teilerfolge feiern – das gibt Motivation für den nächsten Schritt
- Am Ende kurz überlegen: Was können wir nächstes Mal besser machen?
- Sei auch mal "egoistisch" – gönn dir selbst etwas und belohne dich
- Sprecht Lob und Anerkennung aus – wenn man sich gegenseitig für gute Leistungen lobt, motiviert das alle
- Sprecht Kritik offen an – Frust, den man runterschluckt, hilft niemandem
- Klärt Erwartungen: Was willst du von den anderen? Was erwarten die anderen von dir?
- Macht nicht immer nur das, was sonst keiner machen will, sondern auch mal das, worauf ihr selbst Lust habt
Wie kann man andere motivieren?
Ein paar Dinge, die dir dabei helfen, andere für eine Sache zu begeistern:
- Überzeugung: Du musst selbst von dem überzeugt sein, was du vorschlägst – sonst merken das die anderen sofort
- Begeisterung: Bist du selbst mit Feuer bei der Sache, steckt das an. Leitest du ein Spiel lustlos an, hat auch sonst keiner Lust mitzuspielen
- Kreativität: Neue, überraschende Ideen kommen gut an. Selbst ein Spiel, das alle schon kennen, macht wieder Spaß, wenn du es in eine kleine Geschichte einbaust oder leicht veränderst
- An Interessen anknüpfen: Es ist viel leichter, jemanden für etwas zu begeistern, das die Person sowieso schon interessiert, als für etwas völlig Unattraktives
Kleiner Hintergrund: Warum das funktioniert
Psycholog:innen (Edward Deci und Richard Ryan) haben herausgefunden, dass Menschen sich besonders dann motiviert fühlen, wenn drei Dinge erfüllt sind: Sie können selbst mitentscheiden (
Autonomie), sie merken, dass sie etwas gut können (
Kompetenz), und sie fühlen sich als Teil der Gruppe (
soziale Eingebundenheit). Genau das stecken die Tipps oben in der Praxis um.